Amiata von der Villa Rosenfluh

Geb. 10.8.05
HD B/B   ED 0/0
Trägt sicher keine Fehlfarben, da Leoni nicht Träger ist. Ob schwarz reinerbig ist, oder auch braun vererbt wird, ist nicht zu sagen. Kardiountersuchung ist noch nicht gemacht.

» Stammbaum

Unsere Amiata kam nach einem Jahr leider wieder zu uns zurück! Eigentlich muss ich ja sagen: Gott sei Dank! Wenn dieser Hund im Tierheim oder als Wanderpokal weiter gegeben worden wäre. Es hätte wohl kein gutes Ende genommen…!

Als Welpe ist mir Amiata im Vergleich zu ihren Geschwistern durch eine eher zurückhaltende, vorsichtige Art aufgefallen, ansonsten war sie aber weder ängstlich noch sonst irgendwie auffällig. Ich weiss nicht, was schief gelaufen ist an ihrem alten Platz, aber der Hund war, wie man so sagt, «total aus dem Pelz», als sie zu uns zurück kam!!! Zu Beginn ein Häufchen Elend und ein Bild des Jammers. Ich muss es gestehen: Ich kam extrem an meine Grenzen und hätte manchmal fast aufgegeben. Wir haben uns bemüht, einen neuen Platz für sie zu finden, aber als es endlich der Richtige zu sein schien, konnten wir uns nach der ganzen, nicht immer einfachen Zeit, nicht mehr von ihr trennen.

AmiataAmiata ist so ziemlich das Gegenteil ihrer Mutter. Ein Hitzkopf mit einem schier nicht zu bändigenden Temperament. Manchmal fast cholerisch, muss man sie auf den Boden der Tatsachen zurückholen wie seinerzeit das HB- Männchen aus der Werbung. Gleichzeitig aber ist sie ein Arbeitshund wie man ihn sich nur wünschen kann. Eine unheimlich schnelle Auffassungsgabe und einen Arbeitswillen, den ich so noch bei keinem meiner Hunde angetroffen habe. Es macht einfach riesig Spass mit ihr! Sie ist eine ganz besondere Persönlichkeit und doch sind ein paar seelische Narben geblieben, von denen ich nicht weiss, woher sie kommen. Was genau von ihrem Wesen sie an ihre Nachkommen weiter geben würde, wäre nur durch Weiterzucht herauszufinden. Aber in der heutigen Zeit traue ich mich einfach nicht mehr…! Denn schluss- endlich muss man für jedes herzige Welpi einen Hundeführer finden, der auch zu dem Tier steht, wenn es in «eine seiner Pubertäten kommt» und es vielleicht mal wieder schwierigere Zeiten zu meistern gilt.

Heute, wo die Ansprüche an die Hundehaltung und Erziehung so gestiegen sind, fühle ich mich als Züchterin kaum mehr in der Lage, die zukünftigen Hundehalter so genau einzuschätzen, dass ich voraus sehen kann, ob diese Menschen das nötige Verantwortungsbewusstsein haben und in der Lage sind, einen Dobermann zu führen.

» Resultatetabelle

.

.

« zurück